Perspektivenwechsel

Überall Mitteilungen, Bezüge, Parallelen, Ähnlichkeiten, Vergleiche, Verweise. Nicht nur schriftlich auf Papier. Digital, in Stein und auf jedem anderen Medium. Für dich? Von dir? Gegenseitig? Untereinander? Direkt, codiert, komisch, flüchtig. Zu jeder Zeit. An jedem Ort. 

Gehen ist seltsam, oder? Ich entdeckte den Perspektivenwechsel neu, dieses ganz spezielle Instrument dialogischer Kommunikation, das man zum Korrespondieren unbedingt braucht. 

 

Schritt für Schritt für Schritt

Gehen-Fuggerstraße-1

 

 

 

 

 

 

 

 

18:43:01  Einen Fuß vor den anderen setzen, schreiten, marschieren, spazieren, flanieren, schlendern, bummeln. KLACK

 

Gehen-Fuggerstraße-2

 

 

 

 

 

 

 

 

18:44:52  Wandern, stolzieren, stelzen, stöckeln, trotten, trippeln, stapfen, stiefeln, staksen, schlurfen, schleichen, trödeln. KLACK

 

Gehen-Fuggerstraße-3

 

 

 

 

 

 

 

 

18:45:05  Latschen, hatschen, watscheln, trampeln, tapsen, tippeln, zotteln, zuckeln, zockeln. KLACK

” Schritt für Schritt für Schritt”, aufgenommen am 13. März 2014, zwischen 18:43:01 und 18:45:05, auf der Fuggerstraße in Augsburg

 

Rabenlinien

Rabenlinien-Königsplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist eine Linie ein Objekt? Nein, es ist eine Linie. Über den Linien: In den alten Kastanien auf dem Königsplatz bauen Raben ihre Nester

“Rabenlinien”, fotografiert am 13. März 2014 in Augsburg auf dem Königsplatz

 

Kolumba

Kolumba

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Merci für Kolumba, Peter Zumthor

“Kolumba” in Köln, fotografiert am 3. April 2014

 

Et es wie et es

Adenauerdenkmal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adenauer-Denkmal und Baustellenhütchen – vielleicht hat jemand Lust, einmal den Ähnlichkeitsfaktor zu berechnen?

Konrad-Adenauer-Denkmal in Köln vor der Kirche Sankt Aposteln, fotografiert am 25. August 2013

 

Cheers Titanic

Titanic-Belfast

 

 

 

 

 

 

 

 

12 Tage nachdem die Titanic die Bauwerft in Belfast verlassen hatte, rammte der Luxusdampfer einen Eisberg und versank im Atlantik. Das geschah am 14. April 1912. Erst durch den Bau von Titanic Belfast konnte die Stadt diese traumatische Erfahrung mit ihrem berühmtesten Produkt endgültig verarbeiten. Das Bauwerk der Londoner Architekten Eric Kuhne und Mark Evans wurde am 31. März 2012 eröffnet und erwies sich von Anfang an als Besuchermagnet. Titanic Belfast ist genauso hoch wie der Bug des berühmtesten Schiffswracks der Welt. Also fotografierte ich den futuristischen Bau in Schräglage.

Titanic Belfast, Rückansicht, fotografiert am 5. Mai 2013

 

A Cutting Mat’s “Why buy me”

Cuttingboard

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Warum solltest du gerade mich kaufen?“-Argumente einer Schneidematte

- Ich bin handwerklich fantastisch gearbeitet
- Ich bin aus gehärtetem Glas wegen der Stabilität
- Ich bin mit Markierungen nützlicher Papierformate versehen
- Ich habe ein präzises Messgitter
- Ich habe eine glatte Glasoberfläche
- Ich arbeite gut mit dem Schablonensystem von „X-Cut“ zusammen
- Ich habe rutschfeste Füße
- Ich habe glatt polierte Ecken
- Ich bin 5 Millimeter dick
- Ich kann mit Seifenwasser gereinigt werden

A Cutting Mat’s “Why by me”, fotografiert am 1. Juli 2014

 

Was glaubst du? Wohin wirst du heute gehen?

 

Der Mann kann Smoking. Über die Website „The Black Tie Guide”

Bildschirmfoto: Logo, www.briefschreiber.name

Bildschirmfoto:  ”The Black Tie Guide” – Logo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für alle Männer

Ich mache heute einen Ausflug in die Herrenmode. Nehmen Sie mal an, Sie bekommen eine Einladung zu einem festlichen Bankett. Formelle Kleiderordnung ist Pflicht. Was tragen Sie zu diesem Anlass? Genau diese Frage stellte sich Peter Marshall, ein Kanadier aus Toronto, nachdem er die erste Kreuzfahrt seines Lebens gebucht hatte. Er wollte bei den Banketts auf dem Luxusdampfer nicht aussehen wie ein „Vierzigjähriger auf einem Abschlussball“.  Alle Versuche, zuverlässige Informationen über den richtigen Dresscode zu bekommen, scheiterten.

Für Marshall Anlass genug, sich an die Entwicklung eines virtuellen Leitfadens zu machen, der endlich auch Männern dabei hilft, die passende Abendgarderobe für festliche Anlässe zu finden. Der Schwarze-Fliege-Leitfaden, wie „The Black Tie Guide“ auf Deutsch übersetzt heißt, beantwortet alle Fragen zur Etikette männlicher Abendgarderobe.

Es gibt beispielsweise einen Menüpunkt nur zur klassischen Abendbekleidung, unter dem der Dinner-Anzug mit Weste, Kummerbund, Fliege, Schuhen, Mantel und Accessoires in allen denkbaren Variationen vorgestellt wird. Unter einem weiteren Menüpunkt werden die modernen Alternativen beschrieben, darunter der Smoking mit 2 Knöpfen, mit 3 Knöpfen oder der Zweireiher mit 6 Knöpfen.

Während es auf der Website vor allem um das Stilvokabular klassischer männlicher Abendkleidung geht, dreht sich auf dem Weblog „The Black Tie Blog“ alles um Einzelthemen, die auch kommentiert werden können. In der Kategorie „Formal Fashion“ steht der schwarze Smoking, „The Black Tux“, im Mittelpunkt, in einer Unterkategorie wird der „Albert Slipper“ einer Betrachtung unterzogen.

Die Artikel sind reich bebildert, neben Informationen zur Etikette und Produktbildern und -videos zeigen ausgesuchte Fotos von Politkern oder Hollywood-Stars, wie die jeweiligen Bekleidung an ihren Trägern aussieht. Stets erhält der User aktuelle Preisinformationen und Links zu exquisiten Herstellern und Händlern. Der „Schwarze-Fliege-Leitfaden und – Blog -, Sites, die ich jedem Mann empfehlen kann, der zu einem formellen Anlass richtig angezogen sein möchte. Kompetent, informativ, spannend und hochprofessionell gemachte Seiten. Einfach gut.

Ihre Maria

www.blacktieguide.com
http://blog.blacktieguide.com/

 

Start it with a kiss – informal beginnings for formal English letters

Screenshot-Letter-Obama, www.briefschreiber.name

Screenshot: Handwritten letter by “Barack Obama” – the auction on Ebay

“First there was a blank”. This was the first tweet from my first follower of my new twitter account. It is three years ago now. So much of a beginning has never ever been before. Today I know it. But he’s gone now. I am sad. “Start it with a kiss” I should have answered. I did not.

Now you are here, my dear reader. If you are also afraid of the white sheet of paper – especially when you have to write a formal letter in English – maybe I can help you. Let me show you what I mean with “start it with a kiss”.
I have made out a selection of the most sensitive, personal, striking letter beginnings of formal letters I could find in the Internet.

Handwritten letter by the US-President “Barack Obama”

The first letter beginning is from a handwritten letter by the US-President “Barack Obama” in February 2010. In this letter Obama answers a letter writer who has questions concerning the health care legislation.

Obama begins his letter with a bang. A “kiss bang”: “Buck”, he says, “I got your email, so let me respond.” Without reconciliation he lists the benefits for the people when the bill will have passed: “a), b), c), d), e)”. That’s it. Nothing more.

Obama`s response shows in an impressive way the complexity of this project and the difficulties he has to overcome 30 days before the health care act was adopted.

You can bid for the letter on Ebay or buy it for $15000. Why not sending the link of this article to your followers?

Ebay: President-Barack-Obama-An-extraordinary-handwritten-letter-on-Obamacare

The auction is closed now. Updated 4/18/2014

Christmas Letter 2013

What is Christmas?*

*Twenty four questions without answers

Dear friends,

What is Christmas? For the Briefschreibers annual Christmas letter, I went on the traces of the greatest event in the world. Here are now my twenty four personal questions I want to share with you. Enjoy.

What does Christmas mean?
Where did Christmas originate?
What does Christmas have to do with Jesus?
Why is Christmas celebrated on the 25th of December?
When do the Armenian fete Christmas?
What is Christmas worth to you?
What is the name of Christmas in Greece?
What is Christmas Day like in Spain?
Why is Christmas abbreviated Xmas?
What does Christmas mean to Muslims?
What is Christmas like in Mexico?
What is Christmas in the Cathouse?
What is Christmas called in Sweden?
What is Christmas like in Finland?
What is wrong with Christmas?
What is Christmas like in Palm Springs?
What do Jews do on Christmas?
What is Christmas like in the UK?
What is Christmas without snow?
What time zone is Christmas Island in?
What does the X in Xmas mean?
What is Christmas like in Berchtesgaden?
What is the weather like in Portugal at Christmas Time?
After Christmas, what?

Wishing you a Merry Christmas
and a Happy New Year,

Maria

 

Erlesen: “Letters of Note”

Letters of Note ist ein tolles Weblog mit faszinierenden Briefen. Fast 900 Briefe umfasst die Sammlung von Shaun Usher mittlerweile, darunter Briefe von berühmten Persönlichkeiten, die mit ihren Briefen die Welt veränderten, aber auch ganz einfache Brieftexte von großer Intensität und Gefühlsdichte, wie man sie sonst selten zu lesen bekommt.

Wie zum Beispiel der Brief von Albert Camus, den ich für Sie aus dem Englischen übersetzt habe. Albert Camus wuchs in großer Armut ohne Vater auf. Die Mutter war fast taub und Analphabetin und zog Ihre Söhne mit Hilfe der Großmutter auf. Louis Germain, Albert Camus Lehrer, erkannte und förderte das Potential des Jungen. Als Camus 1957 den Nobelpreis für Literatur erhielt, bedankte er sich mit diesen Worten bei seinem Förderer:

9 November 1957

Lieber Monsieur Germain,

ich habe die Aufregung um mich herum in diesen Tagen ein wenig abklingen lassen, bevor ich zu Ihnen aus ganzem Herzens spreche. Die Ehre, die mir zuteil wurde, ist viel zu groß, ich habe sie weder gesucht noch erbeten.

Aber als ich die Nachricht hörte, galt mein erster Gedanke – nach dem an meine Mutter – Ihnen. Ohne Sie, ohne die liebevolle Hand, die Sie nach dem kleinen armen Kind ausstreckten, das ich war, ohne das, was sie mich lehrten und das Beispiel, das Sie mir gaben, wäre nichts von alledem passiert.

Ich mache mir nicht so viel aus dieser Art von Ehre. Aber zumindest bekomme ich so die Gelegenheit, Ihnen zu sagen, was Sie mir bedeutet haben und immer noch bedeuten, und Ihnen zu versichern, dass Ihre Anstrengungen und Ihre Arbeit, Ihr großzügiges Herz immer noch in Ihrem kleinen Schuljungen weiterleben – und der trotz der  vielen Jahre, die vergangen sind, nie aufgehört hat, Ihr dankbarer Schüler zu sein. Ich umarme Sie von ganzem Herzen.

Albert Camus

http://www.lettersofnote.com/search?q=camus+

Entdeckt: Postkarten von Europeana

Europeana-Postcards

 

 

 

 

 

 

Wer oder was ist Europeana? „Europeana.eu ist eine virtuelle Bibliothek, die einer breiten Öffentlichkeit das wissenschaftliche und kulturelle Erbe Europas in Form von Bild-, Text-, Ton- und Video-Dateien zugänglich machen soll.“ (Wikipedia). Historische Briefschreiber sind dort mit – immerhin – 22 Einträgen vertreten, zum Beispiel zu den Themen „Der öffentliche Briefschreiber“, „Briefschreiber unter sich“, „ Briefschreiber und Erster Weltkrieg“.

Für Werbezwecke oder für Events stellt Europeana ihren Usern 3 kostenlose Postkarten mit historischen Motiven zur Verfügung, die in allen Sprachen funktionieren und in allen Ländern einsetzbar sind. Wenn Ihnen die Postkarten mit den historischen Motiven gefallen, schreiben Sie am besten gleich eine Mail an beth.daley@bl.uk. Sagen Sie ihr einfach, welche und wie viele Poskarten Sie ordern möchten und zu welchem Zweck Sie sie einsetzen wollen.

Unter diesem Link können Sie sich die kostenlosen Postkarten anschauen: http://pro.europeana.eu/documents/900548/817cb016-e2a5-44cc-bf9e-23b5178ebb2b

11 Tipps, wie Sie Willkommensmails schreiben

Was ist eine Willkommens-Email?
Eine Willkommens-Email ist die Mail, die ein Abonnent bekommt, wenn er sich in Ihre Email-Liste eingetragen hat. Der Entwickler Vinay Sahni hat in 11 Punkten dargestellt, worauf es bei Willkommens-Emails ankommt. Da die Tipps auch auf deutsche Firmen übertragbar sind, habe ich einige für Sie aus dem Englischen übersetzt. Hier kommen 11Tipps für eine Willkommens-Email:

Tipp 1

Stellen Sie sicher, dass das Thema interessant ist
Schreiben Sie eine interessante Betreffzeile. Vergessen Sie nicht, das Produkt zu erwähnen. Zum Beispiel: „Dieses Produkt ist da, um zu helfen …“ oder  „ Dieses Produkt wird Ihr Leben verändern, wir zeigen Ihnen wie.“

Tipp 2

Schreiben Sie authentisch und persönlich
Eine Willkommens-Email von einem Menschen zu erhalten, ist viel angenehmer, als wenn sie von einem Unternehmen kommt. Der Trick dabei ist, so zu schreiben, als ob Sie zu jemandem sprechen, den Sie schon seit Jahren kennen. Zum Beispiel wie der hilfsbereite Freund, auf den man sich verlassen kann, wenn etwas passiert.

Tipp 3

Verwenden Sie einen echten Namen
Genau wie das Thema ist der Name das erste, was der Leser sieht, wenn er die Willkommensmail öffnet. Also ich würde zum Beispiel schreiben „Maria Braun – Briefschreiber.name“

Tipp 4

Stellen Sie sicher, dass geantwortet werden kann
Nichts ist frustrierender als eine interessante Mail zu erhalten, auf die man nicht reagieren kann. Am besten ist es, die Adresse einer bestimmten Person weiterzugeben. Das ist leicht zu realisieren, wenn Sie die Namen bei der Anmeldung sammeln und dann in die Willkommens-Email einfügen. Leute reagieren lieber auf Willkommensmails von authentischen Personen, weil sie dann wissen, wo die Mail hingeht.

Tipp 5

Sprechen Sie die Personen mit Ihrem Nachnamen an
Studien haben gezeigt, dass die Leute nichts lieber hören als ihren Namen. Wenn Sie können, schreiben Sie den Namen mehr als einmal.

Tipp 6

Warten Sie den richtigen Zeitpunkt ab
Senden Sie die Willkommensmail nicht sofort, nachdem die Leute sich angemeldet haben, warten Sie aber auch keinen Tag oder noch länger. Da die Leute für gewöhnlich Bestätigungmails sofort kriegen, erhöht es das Interesse, wenn Sie etwas Zeit verstreichen lassen, bevor Sie sie abschicken. Es können etwa 40 bis 120 Minuten sein. Bis dahin haben die Kunden das Produkt ausprobiert und haben es noch frisch in Erinnerung.

Tipp 7

Individualisieren Sie Ihre Mail
und senden Sie sie händisch. Wenn es möglich ist, fügen Sie 1 oder 2 auf den Abonnenten bezogene persönliche Informationen hinzu. Nichts ist stärker als eine Willkommens-Email, in der man direkt angesprochen wird. So eine Email ist viel persönlicher als jede andere Willkommensmail, die der Kunde jemals erhalten hat. Allerdings kann dieser Vorgang nicht automatisiert werden.

Tipp 8

Stellen Sie einfache Fragen
„Brauchen Sie Hilfe? „ oder „Haben Sie irgendwelche Fragen?“, zum Beispiel. Einfache Fragen sind leicht zu beantworten und initiieren das Gespräch früher. Schwierige Fragen können Sie später immer noch stellen.

Tipp 9

Geben Sie Tipps , die die Arbeitssituation des Abonnenten betreffen
Das ist eine gute Gelegenheit, um zu zeigen, wie er das Beste aus Ihrem Produkt rausholen kann.

Tipp 10

Laden Sie die Leute ein, Ihnen eine Email zu schreiben
Ein kleiner Schubs am Ende der Willkommensmail kann Kunden, die vielleicht zögern, doch noch zum Handeln animieren.

Tipp 11

Sagen Sie „danke“
Lassen Sie den Abonnenten wissen, dass er nicht nur eine Nummer ist. Ein wenig Dankbarkeit kann zum Aufbau einer langen Beziehung beitragen.

 

Quelle: Vinay Sahni, 11 Tips for Writing Effective Welcome Emails

13 Kriterien, die ein Werbebrief erfüllen sollte

Gerade Werbebriefe sollten leicht lesbar, informativ und persönlich getextet sein, denn sie gehören zur Sorte „ungeliebter Lesestoff“. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Brief verkaufen oder Interesse wecken soll. Beim Werbebrief entscheidet der Leser in nur 2 Sekunden: Papierkorb oder weiter lesen. Woran erkennen Sie einen guten Werbebrief? Die folgenden Kriterien sollte ein guter Unternehmensbrief mindestens erfüllen:

1. Erzählt der Autor eine gute Geschichte?

2. Stimmt die Dramaturgie?

3. Wird deutlich, was der Brief bezwecken soll?

4. Überzeugen die Nutzenargumente?

5. Steht der Leser im Zentrum der Argumentation?

6. Ist der Schreibstil flüssig?

7. Die Sprache klar und authentisch?

8. Ohne Floskeln, Phrasen, Anglizismen und Füllwörter?

9. Wie steht es um Grammatik- und Rechtschreibfehler?

10. Entspricht der Brief den Richtlinien der DIN-Norm?

11. Fügen sich die Texte inhaltlich und formal in den Gesamtauftritt des Unternehmens ein?

12. Beim Mailing: Sind die Mailingbestandteile aufeinander abgestimmt?

13. Werden die Postvorschriften( Gewicht, Größe …) eingehalten?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Werbebrief beim Kunden ankommen wird, dann nehmen Sie den Brief am besten gleich unter die Lupe.

Brieflayout nach DIN: Die richtigen Maße für geschäftliche Briefe

Wer einen Brief im Fensterkuvert versenden will, sollte die Empfängeradresse immer an einer ganz bestimmten Stelle platzieren, damit die Anschrift nachher auch gut im Fenster steht und leicht zu lesen ist. Welche Maße Adressfeld und Umschlag genau haben sollen, damit alles zusammen passt, regelt die DIN-Norm. DIN-Normen werden im DIN Deutsches Institut für Normung erarbeitet. Meist initiiert die Wirtschaft die Entwicklung, weil sie allein schon aus Kostengründen daran interessiert ist, Standards zu schaffen.

Die Maße für das Layout von geschäftlichen Briefen auf DIN-A4-Seiten sind in der DIN 676 festgelegt. Es gibt eine Variante A für geschäftliche Briefe mit kleinem Briefkopf und die häufigere Variante B für geschäftliche Briefe mit erweitertem Briefkopf. Für unsere Vorlage haben wir die Maße der Variante B übertragen. Wenn Sie die Maße für das Brieflayout Ihres eigenen Briefpapiers unverändert übernehmen, sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Musterbrief

Musterbrief

 

Können Sie unverändert für Ihr eigenes Briefpapier übernehmen – die Maße unserer Vorlage oben sind genau nach DIN © Briefschreiber.name

Maria recommends: App „Paper by Fifty Three“ for iPad

Eastermessage via iPad © Briefschreiber.name

Crown. Beuys. Rabbit. For our eastermessage we quoted from Joseph Beuys, the famous german artist who brought the social aspect into art. 1982 at the Documenta VII in Kassel Joseph Beuys melted a copy of the crown from “Iwan the Terrible” and reshaped the material to a rabbit as a symbol of peace and folk art. With the eastermessage the illustrator Hermann Blum refers to the event.

How Beuys was going on in detail and what it has to do with easter you can read in the article  ”Alle Macht den Hasomanen”, (All the power to the Hasomanen) from the german “TAZ” .

For his eastermessage Hermann tried out the app „Paper by Fifty Three“ for the first time. The sketch app was developed by a group of New Yorker filmmakers, designers and software engineers especially for the iPad. The great advantage of this app: from drawing up to publishing – you have no break in media, everything can be done on your iPad. We hope you like the result?

http://www.taz.de/1/archiv/?id=archivseite&dig=2003/04/19/a0262
https://itunes.apple.com/us/app/paper-by-fiftythree/id506003812?mt=8

Immerwährender Kalender “Timor” im Onlinestore von Danese-Milano

Seit ihrer Gründung im Jahr 1959 steht die italienische Firma Danese Milano für gut gestaltete Produkte des täglichen Bedarfs. Darunter Leuchten oder Beleuchtungssysteme aber auch Utensilien für den Schreibtisch wie Briefbeschwerer oder Brieföffner. Einer ihrer bekanntesten Designer ist Enzo Mari, den die Designkritikerin Alice Rawsthorn einmal in der New York Times als „Rebell mit einer Obsession für Form“ bezeichnete. Den immerwährenden Kalender “Timor” von Enzo Mari  können Sie im Onlineshop von Danese-Milano kaufen.

www.onlinestore.danesemilano.com

TIMOR von Enzo Mari 1967: Immerwährender Kalender mit dem Firmenlogo von Artemide
© Danese Milano

 

Weihnachten 2012: Verschenken Sie doch mal einen ambitionierten Brief

Bild: Ambitionierter Weihnachtsbrief. Bitte zum Vergrößern anklicken

 

Sie sind auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für Geschäftspartner, Kunden oder Mitarbeiter? Warum schreiben Sie nicht mal einen ambitionierten Brief? Und ergänzen diesen Brief mit einer guten Illustration? Unser Vorschlag ist eine ganz persönliche Interpretation von Thornton Wilder’s Einakter „Das lange Weihnachtsmahl“.

Wilder lädt mit diesem Stück zu einem langen glücklichen Weihnachtsessen im Haus der Familie Bayard ein. Das große Fest, das die Zeit überwindet, umfasst 90 einzelne Weihnachtsessen, die im Zeitraffer aufgeführt werden. Die Geschlechter treten auf, haben Kinder, welken und gehen ab. Während die Generationen wechseln, bleiben die Gespräche gleich. Es geht um Familie, Kinder, die Leute, das Leben, um Geburt und Tod.

Wilder selbst sagte 1960: „Von allen meinen Stücken ist es dasjenige mit der größten Breite an Rezeptionen. In einigen Aufführungen wurde permanent gelacht, manche Zuhörer waren tief bewegt und aufgerüttelt, andere fanden es grausam und zynisch („Was? Die Toten sind so schnell vergessen?“)”1, so Thornton Wilder in einem Brief an Gertrude Hindemith, deren Mann Paul Hindemith eine Oper schrieb, die auf dem Stück basiert. Hören Sie mal in die Oper rein.

Das lange Weihnachtsmahl wurde zum ersten Mal am 25. November 1931 am Yale University Theater in New Haven, Connecticut, aufgeführt.

1 Website der Thornton-Wilder-Familie: http://www.thorntonwilder.com/
2
Hörprobe: Youtube, Paul Hindemith, Das lange Weihnachtsmahl, Oper
Literatur: Thornton Wilder, Wir sind noch einmal davon gekommen, Das lange Weihnachtsmahl, Fischer Bücherei, Juni 1960

Briefe nach DIN: Wird die Duzform im Brief klein- oder großgeschrieben?

Die Klein- und Großschreibung von allgemeinen und geschäftlichen Briefen wird in der DIN 5008 geregelt. Die Regeln im Einzelnen:

Höfliche Anrede – wird in Briefen immer großgeschrieben

Beispiel:

Sehr geehrter Frau NN,

wir freuen uns mit Ihnen und Ihren Kolleginnen für Ihre Beförderung.


Duzform –
wird in Briefen immer kleingeschrieben

Beispiel:

Ich danke dir / euch, dass du / ihr immer für mich da warst / wart.

Anredepronom und Anreden – 1. Das Anredepronom Sie und das entsprechende Possessivpronom Ihr und die zugehörigen flektierten Formen schreibt man groß. 2. Die Anredepronomen du und ihr, die entsprechenden Possessivpronomen dein und euer sowie das Reflexivpronomen sich schreibt man klein.

Beispiele:

Zu 1.
Würden Sie mich bei diesem Projekt unterstützen?
War das Ihre Idee?
Bestehen Ihrerseits Einwände gegen das Projekt?

Zu 2.:
Würdest du mich unterstützen?
Findest du dich darin wieder?
Lieber NN, ich danke dir für diesen Tag

Literatur: DIN Deutsches Institut für Normung (Hrsg.): Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung. Beuth Verlag, Mai 2005, ISBN 3-410-15993-2 (Sonderdruck von DIN 5008:2005)

Bohemian Correspondence – feine Papiere aus Prag

Prague Print Master: JAN PETR OBR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bohemian Correspondence Paper © Flickr

Er wollte „endlich was mit den Händen machen“ zitiert die Berliner Zeitung Petr Jan Rehak, einen ehemaligen Juristen, der 1991 “Bohemian Correspondence Paper” gründete. Unter der Überschrift “Wer schreibt der bleibt” berichtet die Autorin des Beitrags über “papierne Kostbarkeiten” für “Leute mit Stilbewusstsein.” Darunter die oben abgebildeten Korrespondenzpapiere, für die Rehak die historische Papiermühle Jan Petr Obr in Prag als Namensgeber wählte. Die handgeschöpften Papiere nach alter böhmischer Art können Sie nur per Katalog bestellen. Der Katalog ist im Internet als PDF veröffentlicht.

http://www.bohemiapaper.cz/KATALOG.pdf

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/kleine-kostbarkeiten-fuer-stilbewusste–bei-bohemian-paper-gibt-es-feinstes-korrespondenzpapier-nach-alter-boehmischer-art-wer-schreibt–der-bleibt,10810590,10522432.html

Briefe auf der Haut: Tatoos von Scott Campbell

Tatoos sind seit Jahrhunderten in vielen Kulturen auf der ganzen Welt zu verbreitet. Die Symbolik von Tatoos variiert in den verschiedenen Kulturen. Tatoos sind sozusagen Briefe, die kein Papier brauchen. Viele Tätowierungen zeugen von Status und Rang ihrer Träger, sind Botschaften religiöser Hingabe, dienen als Schutz oder vermitteln Informationen über Geschlechtsreife und Fruchtbarkeit der Träger.

Heute lassen sich Menschen aus kosmetischen, sentimentalen oder religiösen Gründen tätowieren und wollen ihre Zugehörigkeit zu einer Gruppe demonstrieren. Wie zum Beispiel die Kunden von Tätowierer Scott Campbell. In seinem Blog veröffentlicht der Tatoo-Künstler nicht nur ausgewählte Arbeiten, sondern auch Materialien zur Entstehungsgeschichte seiner Tatoo-Botschaften. Achtung! Die Tatoos von Campbell sind originär und können durchaus auch befremdlich wirken.

Tatoo “I’m sorry”
Foto: Scott Campbell Weblog

 

 

 

 

 

http://scottcampbelltattoo.tumblr.com/

“Ratgeber für Anschriften und Anreden”: So sprechen Sie wichtige Leute richtig an

Was sagt man eigentlich zu unserem Bundespräsidenten? Exzellenz? Seiner Exzellenz? Wie spricht man einen Adligen an, einen Funktionär der Wirtschaft oder ein Oberhaupt der katholischen Kirche? Wie formuliert man die Einladungskarte an ausländische Staatsoberhäupter oder Diplomaten? Für alle die in ihrer Korrespondenz stets den richtigen Ton treffen wollen, hält das Bundesministerium des Innern im Internet einen Ratgeber für Anschriften und Anreden bereit.

Ganz toll finde ich den umfangreichen Anhang mit Musterbeispielen für fast jeden Einsatzfall. Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland als 1. Mann im Staat ist dort auch an 1. Stelle aufgeführt. Ich lerne, dass man ihn im nationalen Schriftverkehr so anspricht:

Anschrift Herrn Bundespräsidenten
(Akademischer Grad) Vorname Familienname
Anrede
(schriftlich) Hochverehrter Herr Bundespräsident oder
Sehr verehrter Herr Bundespräsident
Schlussformel
Mit dem Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung oder
Mit dem Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung oder
Mit vorzüglicher Hochachtung

Einladungskarte Persönliches Schreiben

Anrede (mündlich) Herr Bundespräsident

Im internationalen Schriftverkehr sieht die Anrede etwas anders aus:
Anschrift
Seiner Exzellenz dem Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland
Herrn (Akademischer Grad) Vorname Familienname
Anrede (schriftlich)
Exzellenz oder Hochverehrter Herr Bundespräsident oder
Sehr verehrter Herr Bundespräsident
Schlussformel
Mit dem Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung oder
Mit dem Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung oder
Mit vorzüglicher Hochachtung

Einladungskarte Persönliches Schreiben

Anrede (mündlich) Exzellenz oder Herr Bundespräsident

Den Ratgeber für Anschriften und Anreden gibt es seit 1975. Er ist aus der täglichen Praxis heraus entstanden und wird ständig aktualisiert und erweitert. Die Publikation kann als PDF kostenlos herunter geladen werden unter www.protokoll-inland.de.

Briefschreiber.name empfiehlt: Tolle Papiere für Mailings

"Das erste Mal"

Papiere mit dem “besonderen Touch”
Foto: Römerturm

Die Firma Römerturm aus Frechen beweist am Beispiel, wie gut sich ihre Papiere zum Erzählen kreativer Geschichten eignen: “Das erste Mal” heisst die Zusammenstellung von 6 Mustermailings, die auf Feinstpapier realisiert wurden. Die ausgefallenen Oberflächen sind vielfältig bedruckt und veredelt und sehen wunderschön aus. Das Paket können Sie für eine Schutzgebühr von 50.- Euro bei der Firma Römerturm bestellen.

Stoffrecherche mit Storify – ein “Social Media Tool” unterstützt das Briefeschreiben

Recherchieren mit Storify auf dem iPad © Briefschreiber.name

Geschichten erzählen und Briefeschreiben gehören zusammen. Menschen lieben Geschichten. Gute Geschichten verbinden. Sie wecken Sympathien und fördern die Vorstellungskraft. Geschichten erzählen ist Volkskunst. Geschichten gehören allen. Geschichten müssen nur gut sein.

Das Briefeschreiben bietet noch zusätzliche Vorteile: Der Briefschreiber kann so lange an einer Geschichte feilen, bis sie das vermittelt, was er sagen will. Der Empfänger eines Briefes wiederum hat die Möglichkeit, den Brieftext mehr als 1 mal zu lesen. Wenn ihn die Geschichte fasziniert, gewinnt er ein tiefes Verständnis für das, was im Brief steht.

Als professionelle Briefeschreiberin bin ich immer auf der Suche nach Stoffen, die sich für die Vermittlung von Werbe- und PR-Botschaften eignen. Da das Recherchieren aufwändig ist, kenne ich die Quellen. Zum Beispiel Storify, ein Social-Media-Instrument, das es seit 2010 gibt. Mit Hilfe von Storify lassen sich Twitterbotschaften, Videos auf Youtube oder Einträge auf Facebook nach passenden Inhalten durchsuchen und in den eigenen Beitrag einbinden. Die einzelnen Schritte einer Stoffrecherche habe ich einmal exemplarisch durchgeführt und in einem Artikel auf Storify veröffentlicht. In dem Beitrag mit dem Titel „Wie Briefschreiber Geschichten finden“ beschreibe ich, wie ich mit Storify den erfolgreichsten Werbebrief der Welt entdecke. Lesen Sie den Beitrag auf Storify nach.

 

Ernst schreibt zum 1. Mal in seinem Leben einen Brief – mit 55

„Da schreibt man mit 55 das erste Mal einen Brief“ – “Ernst”, neuer Spot der Volksbanken Raiffeisenbanken auf Vimeo

In dieser Kampagne geht es um die Frage, „was uns Menschen antreibt”. In 48 Videos werden sehr unterschiedliche Menschen und ihre Schicksale vorgestellt, die jedoch etwas Entscheidendes gemeinsam haben: sie folgen ihrem Antrieb und wollen ihre Ziele unbedingt erreichen. Darunter Ernst, der mit 55 Jahren lesen und schreiben lernt und seiner Tochter den 1. Brief seines Lebens schreibt.

Die Agentur ist „Heimat” aus Berlin, eine Kreativagentur, die 1999 von ehemaligen „Springer & Jacobi”- und „Jung von Matt”- Mitarbeitern aus Hamburg gegründet wurde.

 

Briefschreiber.name empfiehlt: Jörg Piringer – Klanggedicht Unicode

Klanggedicht Unicode – Visuelle interaktive Poesie von Jörg Piringer

Der Unicode wurde in den frühen 90er Jahren entwickelt, um endlich alle Sprachen dieser Welt in einem einzigen Zeichensatz zusammenfassen zu können. Gerade beim Aufbau von internationalen Netzen ein unschätzbarer Vorteil. Faszinierend am Unicode ist, dass er lebende und tote Sprachen vereint, auch Runen kommen darin vor. So ist es nicht verwunderlich, dass sich der österreichische Künstler Jörg Piringer – ein “visual sound poet”, wie er oft genannt wird – vom Unicode zu diesem Video inspirieren ließ. Das Video ist die vertonte Komplettversion des Zeichensatzes 6.0 und zeigt jedes einzelne Unicode-Zeichen. Ein universeller multimedialer Brief sozusagen, der aus insgesamt 109.242 Zeichen besteht.  Ein tolles Video nicht nur für’s Büro, finde ich, genau richtig,  um es auch “einfach” im Hintergrund laufen lassen zu können.

“Handwritten Letter Project” – about an exhibition from KK Outlet

As a Briefschreiber – of course – I agree with Craig Oldham “that there’s always something nice about receiving a letter.” Oldham started his project by extending an invitation to the world’s leading designers, design studios and creative thinkers. He suggested them simply to share their thoughts in handwritten form on their own letterhead. With success. The full collection included over 100 letters and was shown for the first time at KK Outlet in Manchester throughout August 2011. In 2015

Hand Written Letter Project

“There’s always something nice about receiving a letter”

A letter from Carter Wong

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A letter from Carter Wong
Photos: KK Outlet Flickr Stream

 

Brief aus Berlin: “Soziales Brainstorming” – über ein Projekt der Ars Electronica

Wer wie ich immer auf der Suche nach Projekten ist, in denen der kreative Dialog eine Rolle spielt, der wird in dieser Ausstellung fündig. “Wovon Maschinen träumen” heisst das Projekt der Ars Electronica, dem Forschungs-, Kunst- und Technologiecenter der Stadt Linz. Im Automobilforum des VW-Konzerns  zeigt Ars Electronica Installationen internationaler Medienkünstler. Eindrucksvoll demonstrieren die Objekte unseren heutigen Anspruch an die Rolle von Maschinen: Maschinen dienen, Maschinen befreien uns, Maschinen besitzen soziale Kompetenzen.

Soziales Brainstorming

Da es aber doch immer noch Menschen sind, die träumen, darf ich in der Ausstellung meinen ganz persönlichen Wünschen und Träumen Ausdruck verleihen. Dazu stelle ich mich vor eine Schattenwand, lasse ein Schattenbild von mir fotografieren und als Miniaturaufkleber ausdrucken. Den Aufkleber beschrifte ich mit meinem Wunsch. Statement und Haltung der Silhouette ergeben meine ganz individuelle Botschaft, die ich auf eine große Pinnwand zu den Wünschen und Träumen der übrigen Besucher klebe. Das Ergebnis ist eine Landkarte mit Wünschen und Träumen aller Ausstellungsbesucher, die an diesem “sozialen Brainstorming” teilgenommen haben.

Soziale Maschine

Landkarte der Wünsche und Träume aller Besucher

“Lebendig werden”, Ausschnitt der Pinnwand mit dem Wunsch eines Besuchers
Alle Fotos: © Briefschreiber.name

Ausstellung der Ars Electronica “Wovon Maschinen träumen“, vom 07.07. bis 28.08.2011, im Automobilforum des VW-Konzerns, Unter den Linden, Berlin

 

Briefschreiber.name recommends: Graham Short – „Master of Miniature“

Graham Short  “the world’s smallest engraver”and his latest exhibition

That the exchange of messages is not limited to the medium paper demonstrates the british artist Graham Short in an impressive way. Short – who is known as „Master of Miniature“ – engraved not only the The Lord’s Prayer on the head of a pin, he also is the creator of “Cutting edge”, a project where he inscribes “Nothing is Impossible” on the sharp edge of a razor blade. Why don’t you let engrave your personal message on the head of a pin?

 

PR-Instrument Liebesbrief: So kommt ein kreativer Dialog in Gang

Für Andreas

Gerade Großunternehmen versuchen heute, ihren Marken durch emotionale Werbung mehr Kraft zu verleihen, um so Krisen entgegenzusteuern. Die Bemühungen gipfeln in Claims wie: Deutsche Bank – Leistung aus Leidenschaft, Mac Donald’s – Ich liebe es, Campari – Red passion. Was passiert, wenn Unternehmen 1. auf eindirektionale Leistungsdemonstrationen verzichten und sich 2. zur medialen Vermittlung großer Gefühle für einfache Briefbotschaften auf Papier entscheiden? Deutsche Post und Museum of Modern Art (MoMa) machen vor, wie man einen kreativen Dialog initiiert:

HA Schult und Deutsche Post: Die größte Liebesskulptur der Welt
Am 03. Juli 2001 rufen Deutsche Post und Konzeptkünstler H.A. Schult in einer Pressekonferenz alle Menschen in Deutschland dazu auf, Liebesbriefe zu verfassen. „… Ich bitte Sie, einen Brief zu schreiben, wie Sie ihn schon immer im Herzen getragen haben. Erklären Sie sich darin in Liebe zu den Ihnen nächsten oder entferntesten Menschen … Träumen Sie in Worten….“ Das Ziel: Die größte Liebesskulptur der Welt schaffen. Millionen Briefschreiber kommen dem Aufruf nach. Wenige Monate später ist das alte Postfuhramt in Berlin Mitte von Liebesbriefen umhüllt. Über 2 Millionen Besucher kommen in das zwischen der Synagoge und dem Tacheles gelegene Gebäude, allein 90.000 waten durch das “Meer der Liebe” im Inneren des Postamts.

Love-Letter-Aktion

Bild 1: Werbebrief zur Love-Letter-Aktion

Museum of Modern Art: Love is in the Air
Im April 2011 bittet das MoMa in New York seine Besucher um ihre ganz persönlichen Geschichten. Es geht um Liebe: neue Liebe, lebenslange Liebe, verlorene Liebe, Liebe zur Kunst, auch die Liebe für das MoMA. Die Aktion findet ein überwältigendes Echo. Tausende Besucher haben bereits ihre Geschichten auf die vorbereiteten Zettel geschrieben, die an einer riesigen Wand für alle sichtbar aufgehängt wurden. Zwei Geschichten von der Wand sehen Sie unten.

Große Liebe

Bild 2: Große Liebe Picasso
Bild 3: Auf der Suche nach Liebe
MoMa Weblog

Letters of Promises – Money

There is a simple relationship between money and a letter: Coins and papermoney in all variations as banknotes, letters of credit, circular letters of credit, cash letters of credit, commercial letters of credit … are promises to pay and therein the physical and psychological aspects of nations money system. But what are the real media of exchange on todays markets?

The Cuban Creative Director Erik Ravelo looked behind the backdrops and emerged the currencies in which is in fact paid worldwide: kokain, oil, blood, soil, metal, cellulose, bankruptcy, microbes, punishment, silicate, plastic, organ traces, ashes. Ravelos analysis of both the positive and negative aspects of money was published in Colorsmagazine April 2008. Although his investigations are more than 3 years old, they have lost little of its relevance.

In my eyes one of the best clashes with the issue money in the last years.

 

Silicate

Photo 1: Colorsmagazine 2008 / Money / Silicate, page 69

For example “Silicate” – the article about technology profits
In this article Ravelo let come Patrick Cox to word, an expert in software, public policy, biotechnology and a financial analyst. Patrick Cox foresaw a great era of wealth creation through technology progress in the internet. In 2011 Cox can see himself confirmed: “A global patent arms buildup is taking place in the industry, with Apple, Google, Microsoft, Samsung, Qualcomm …, he says on his internet platform. “A consortium of companies purchased Nortel’s patents …, for $ billion 4.5. For the price of $ billion 12.5, Google is now going to buy Motorola Mobility. …”

Ink

Photos 2,3: Colorsmagazine 2008 / Money/ Ink , page 95

For example “Ink” – the article about the costs of punishment
That the death penalty in the US is not only controversial but also extremely expensive is well known. Nevertheless the numbers Ravelo brings in “Ink” are astonishingly: “California … paid about $250 million for each of the state’s 11 executions.” These numbers of 2008 match to the latest news from CNN, published on September 23, 2011: „Texas drops special last meal for death row intimates.“ The reason: Goner Lawrence Russell Brewer ordered extensive last meal and didn’t eat it”.  Another unbelievable release in this context is about the war on drugs: On Monday, September 19, 2011, 22.05 a.m. the money spent on the War On Drugs this Year in the US was summed up on: $ 29,393, 208, 155.

Money

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