Weihnachten 2012: Verschenken Sie doch mal einen ambitionierten Brief

Bild: Ambitionierter Weihnachtsbrief. Bitte zum Vergrößern anklicken

 

Sie sind auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für Geschäftspartner, Kunden oder Mitarbeiter? Warum schreiben Sie nicht mal einen ambitionierten Brief? Und ergänzen diesen Brief mit einer guten Illustration? Unser Vorschlag ist eine ganz persönliche Interpretation von Thornton Wilder’s Einakter „Das lange Weihnachtsmahl“.

Wilder lädt mit diesem Stück zu einem langen glücklichen Weihnachtsessen im Haus der Familie Bayard ein. Das große Fest, das die Zeit überwindet, umfasst 90 einzelne Weihnachtsessen, die im Zeitraffer aufgeführt werden. Die Geschlechter treten auf, haben Kinder, welken und gehen ab. Während die Generationen wechseln, bleiben die Gespräche gleich. Es geht um Familie, Kinder, die Leute, das Leben, um Geburt und Tod.

Wilder selbst sagte 1960: „Von allen meinen Stücken ist es dasjenige mit der größten Breite an Rezeptionen. In einigen Aufführungen wurde permanent gelacht, manche Zuhörer waren tief bewegt und aufgerüttelt, andere fanden es grausam und zynisch („Was? Die Toten sind so schnell vergessen?“)”1, so Thornton Wilder in einem Brief an Gertrude Hindemith, deren Mann Paul Hindemith eine Oper schrieb, die auf dem Stück basiert. Hören Sie mal in die Oper rein.

Das lange Weihnachtsmahl wurde zum ersten Mal am 25. November 1931 am Yale University Theater in New Haven, Connecticut, aufgeführt.

1 Website der Thornton-Wilder-Familie: http://www.thorntonwilder.com/
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Hörprobe: Youtube, Paul Hindemith, Das lange Weihnachtsmahl, Oper
Literatur: Thornton Wilder, Wir sind noch einmal davon gekommen, Das lange Weihnachtsmahl, Fischer Bücherei, Juni 1960

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